Wärmdämmsysteme nach EnEV und KfW

Energie- und Heizkosten sparen durch Wärmedämmung.


Eine gute Wärmedämmung ist bei den heutigen Energiepreisen ein wichtiger Bestandteil bei Sanierungsmaßnahmen und Neubau. Diese amortisiert sich durch die reduzierung des Energiebedarfs schon nach wenigen Jahren. Auch im Bereich Wärmdämmung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ausführung. Diese richten sich erst einmal nach den Wünschen des Bauherrn und nach den geforderten Anforderungen. Wird ein Bauvorhaben nach Energieeinsparverordnung ausgeführt, reicht eine sog. Zwischensparrendämmung. Soll das Gebäude nach der Maßnahme KfW Anforderungen erfüllen, muss eine Aufsparrendämmung oder die Kombination aus Zwischen- und Aufsparrendämmung verarbeitet werden, um den nötigen U-Wert zu erreichen.

Zwischensparrendämmung:

Bei dieser Maßnahme wir lediglich der freie Raum zwischen den Sparren (Sparrenfeld) gedämmt. In den meisten fällen kommt hier Mineral- oder Steinwolle zum Einsatz.

Aufdachdämmung:

Hier wird die Wärmedämmung über den Sparren verlegt. Der Vorteil dieser Maßnahme liegt darin, dass die Oberseite der Sparren unter der Wärmedämmung liegt und die Dämmschicht eine durchgängige Fläche bildet. Bei dieser Variante kommen PUR oder gepresste Mineralfaserdämmstoffe als Plattenware zum Einsatz.

Kombination Zwischensparren-/Aufdachdämmung:

Bei Sanierungen ist diese Möglichkeit sehr interessant, da der freie Raum der Sparrenfelder ausgedämmt wird und zusätzlich ein Aufdachdämmplatte über den Sparren gelegt wird. Hier kommen alle Vorteile der zuvor genannten Dämmvarianten zum Zuge.

 

Wichtig für einen funktionieren Aufbau ist die Luftdichtheitsschicht. Die sog. Dampfbremsfolie muss an den Nähten und den Übergängen an das äußere Mauerwerk absolut Luftdicht verklebt sein.